Nathalie Todenhöfer: Leben mit Multiple Sklerose (Wh. 30.06.2010, BR, 11:45h)

Nathalie Todenhöfer: Leben mit Multiple SkleroseJetzt läuft ein 45-minütiges Spezial der Sendung "Gesundheit!" rund um Nathalie Todenhöfer, siehe u.a. auch hier und hier.
Nathalie Todenhöfer war 19 Jahre alt, als sich das Leben für sie radikal änderte. Sie erkrankte an Multipler Sklerose - einer heimtückischen Nervenkrankheit. Doch Nathalie lässt sich nicht unterkriegen. Sie gründet eine Stiftung und hilft anderen Erkrankten. Gesundheit! hat sie begleitet.
Mein EyeTV nimmt auf -- bei Interesse einfach eine Nachricht einwerfen.

MS-Tablette Gilenia (FTY720) kurz vor US-Zulassung, aber FDA warnt vor Nebenwirkungen

Morgen diskutiert ein beratender Ausschuss der FDA über seine Empfehlung für Gilenia, so die vorgeschlagene Handelsbezeichnung für FTY720 bzw. Fingolimod. ... weiterlesen

Cannabis-Spray Sativex ab Mitte 2010 in GB und Spanien

Sativex, Cannabis-Spray    Bild:
   Conselleria de Sanitat

"Sativex", das Cannabis-Präparat, welches unter die Zunge gesprayt wird, um dadurch Spastiken und andere MS-Sypmtome zu verringern, ist in zwei europäischen Ländern in die letzte Phase des Zulassungsprozesses eingetreten: Die Zulassung soll noch im Juni 2010 erfolgen, mit einer Markteinführung von Sativex in Spanien wird dann in der zweiten Jahreshälfte 2010 gerechnet.

Sativex-Vertrieb in Europa

Der Vertrieb in Europa erfolgt über Bayer (UK) und Spaniens Almirall (restliches Europa), welche jeweils Lizenzabkommen mit den Entwicklern von Sativex, GW Pharmaceuticals aus Großbritannien, geschlossen haben. ... weiterlesen

MS-Angehörige: Forum für Angehörige von MS-Patienten

Aus der Selbstbeschreibung:
Zwar sind MS-Angehörige nicht selbst an MS erkrankt, jedoch die mittelbare Betroffenheit ist auch die eigene Betroffenheit. Wir sind eine reine Angehörigenseite mit Forum. Dort können wir uns über unsere Zukunftsängste, Niedergeschlagenheit, Mutlosigkeit, Hilflosigkeit und vieles mehr austauschen. Wir sind uns gegenseitig Stütze. Denn: nur wenn es uns selbst gut geht, können wir auch für unsere an MS-Kranken da sein.
Ein tolles Angebot für alle Angehörigen, die oft genauso alleine sind wie die Betroffenen selbst.

Multiple Sklerose-iPhone-App

Muliple Sklerose iPhone AppEs gibt für Alles eine App?

Auch die Multiple Sklerose hat nun eine eigene iPhone-App, eine Textsammlung zu Grundlagen der MS, Diagnosetechnologien, aktuelle und kommende Therapieoptionen sowie zum Umgang mit MS-Symptomen. Die Textsammlung soll weiter ergänzt werden (vermutlich über Updates). ... weiterlesen

Filmstart: Multiple Sklerose in "Lourdes" mit Sylvie Testud



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Intrathekale Triamcinolon-Therapie bei sekundär progressiver MS

Die Fachzeitschrift Ärztliche Praxis NeurologiePsychiatrie (Biermann Medizin, 01_2010, S. 22-24) behandelt die intrathekale Triamcinolon-Injektion als "Neue Strategie bei sekundär progressiver MS" im Rahmen des Fokus-Themas MS. ... weiterlesen

Prof. Sawicki zur Krux der Pharmaindustrie, Fortschritt zu erzielen

Prof. Sawicki, Gründungsleiter des IQWiQ (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) am 27.01.2010 in "Hart aber fair" zur Krux der forschenden Pharmaunternehmen:

(Transkription nach dem Klick)

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TV-Tipp: "Menschen - das Magazin", ZDF, Sa., 09.01.2010 (Update)

Über die Herausforderung, ein neues Leben anzunehmen:
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CCSVI ("venöse MS") heute im Tagesspiegel

Die heutige Ausgabe des Tagesspiegel berichtet angenehm unaufgeregt über die CCSVI-These als MS-Ursache (wir berichteten). ... weiterlesen

Cannabis, Marihuana und Multiple Sklerose: positive Effekte erneut bestätigt

Download Festival 2006 - Spliffs 2 Ein Dauerbrenner in den MS-Nachrichten keimt wieder Mal auf:
Cannabis und seine Wirkung auf Multiple Skerose. (Wir berichteten bereits in der Vergangenheit, u.a. 2007 und im Februar 2009).
Dieser Artikel trägt die aktuellen Quellen zusammen, beleuchtet Zusammenhänge und versucht, Fragen aufzuwerfen -- Fragen, die von unseren LeserInnen in den Kommentaren gerne (auch anonym) diskutiert werden dürfen.

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Männer sind Schweine (weil sie ihre kranken Frauen im Stich lassen)

Scheidung    Bild von jcoterhals via Flickr

Männer verlassen ihre Frauen bei schweren Erkrankungen weit häufiger als umgekehrt. Eine unbequeme Wahrheit, über die beim Wheelchair Kamikaze bereits vor zwei Monaten berichtet wurde:
Jede fünfte Beziehung geht dann zu Bruch, ergab eine Studie der University of Washington und der University of Utah. Umgekehrt bleiben Frauen sehr viel öfter bei einem erkrankten Partner - sie trennen sich trotz der belastenden Situation in weniger als jedem 30. Fall.
(Netdoktor.de bezugnehmend auf den Artikel in der Fachzeitschrift CANCER, siehe auch in der New York Times)

Fett-sein in der Jugend verdoppelt Risiko eines späteren Multiple Sklerose-Ausbruchs

Teenager beissen in BurgerForscher der Harvard School of Public Health (Boston, USA) berichten in einem BBC-Interview von ihren Studienergebnissen aus der Beobachtung von 238.000 Frauen über einen Zeitraum von 40 Jahren: Diejenigen Frauen, die im jungen Erwachsenenalter einen Body-Mass-Index von über 30 hatten, verfügen über ein doppelt so hohes Risiko später an MS zu erkranken. ... weiterlesen

Aggressive T-Zellen kriechen an der Blut-Hirn-Schranke vorbei, ...

Multiple Sklerose: kriechende T-Zellen... vereinigen sich dann mit Makrophagen, um dann Verstärkung anzufordern. Scheinbar hindert Tysabri diese Zellen am "Kriechen", so zumindest deute ich die Aussage:
Gaben sie spezielle Antikörper, die bereits in der MS-Therapie eingesetzt werden, ins Blut, so verschwanden die kriechenden Zellen,
von derstandard.at.

(Bild: Die Aufnahme zeigt die Bewegungen der kriechenden T-Zellen (grün) innerhalb der Blutgefäße (rot) über einen Zeitraum von ca. 20 Minuten -- aus der Pressemitteilung der Universität Erlangen)

MS im englisch-sprachigen Internet

MS im InternetMarc, der Wheelchair Kamikaze aus New York, kann neben dem Filmen und Schreiben auch gut Recherchieren und hat seine Liste "MS on the Internet" von April 2009 ergänzt mit "More MS on the Internet".
Wer sich im US-amerikanischen Web zum Thema Multiple Sklerose umsehen möchte, findet mit diesen beiden Listen einen prima Ausgangspunkt:

News-Überblick August

Birgit Bauer bloggt über ihre MSBrigitte-Blog, Blutdrucksenker bei MS und ein US-Amerikaner lässt sich waterboarden.

Seit 8. Juli 2009 lässt Brigitte.de Birgit Bauer über ihre MS bloggen.
Wissenschaftler testen an Mäusen erfolgreich Medikamente, die eigentlich den Wasserhaushalt und den Blutdruck regulieren, schreiben die Ärztezeitung, SWR2 (mit Radiobeitrag) und viele Andere mit Bezug auf zwei im Juli ins PNAS aufgenommenen wissenschaftliche Artikel.
PNAS doi:10.1073/pnas.0903602106 und doi:10.1073/pnas.0903958106.
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Das Problem mit der Progression

Der folgende Beitrag ist eine Übersetzung aus dem Englischen.
Geschrieben hat diesen langen Text Marc, ein 45jährigen New Yorker. Dieser Beitrag ist unserer Meinung nach mit das Wertvollste, was ein MS-Betroffener zu seiner fortschreitenden Erkrankung geschrieben hat. Deshalb freuen wir uns besonders, dass Marc einverstanden war, diesen Text ins deutsche zu übertragen.

MS-Progression: Fortschreiten bei Multiple Sklerose
"In letzter Zeit hat mir die MS ganz schön zugesetzt. Es wird immer schwerer für mich, in meiner Wohnung herumzustolpern und ich bin kurz davor, mich dafür zu entscheiden, meinen Rollstuhl sowohl für zuhause als auch für draußen einzusetzen. Bisher habe ich den Rollstuhl ausschließlich für meine Reisen im Bienenstock von New York verwendet, aber inzwischen kündigt sich die unbehagliche Erkenntnis an, dass ich ihn auch für Ausflüge vom Schlafzimmer in die Küche brauchen werde. Es sieht aus, als ob mich der Fortschritt meiner Krankheit dazu zwingt, eine weitere psychologische Grenze zu durchbrechen. ... weiterlesen

Cladribin-Tabletten zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose: Zulassung beantragt

Merck hat bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA die Zulassung von Cladribin beantragt.
Mit der Zulassung sei bestenfalls Ende 2010, vermutlich Anfang 2011 zu rechnen.

CCSVI: Chronische Gehirn-Kreislauf-Insuffizienz als neues MS-Modell?

Prof. Paolo ZamboniWas sich zunächst unglaublich anhört, könnte bald "eine ganz dicke Ueberaschung in Sachen MS" werden, mailt heute unsere Leserin Arne aus Neuseeland.
Vereinfacht ausgedrückt: Ein Team um Prof. Paolo Zamboni (Foto) hat bereits 2006 herausgefunden, dass bei (manchen/allen?) MS-Patienten der venöse Abfluss von Blut aus dem Gehirn ins Herz gestört ist.. Prof. Zamboni ist nun der Auffassung, dass eine CCSVI die Schwere und Progression der MS erhöht, weil das venöse System seine Aufgabe, Giftstoffe aus dem zerebralen Bereich abzutransportieren, unzureichend erfüllt.

CCSVI: Puzzlestück oder Schabernack?

Ist CCSVI das nächste große Puzzlestück im MS-Verständnis und dadurch der Schrecken deren, die mit bemühter Immunmodulation bisher einen Haufen Geld verdienen? Oder halbgarer Schabernack eines fachfremden Mediziners, der doch von neurologischen und Autoimmun-Krankheiten keine Ahnung hat?

Es findet sich eine Vielzahl von englischsprachigen Quellen: Aufsätze, Forenbeiträge und sogar Therapien, die wir hier als Überblick und zur geschätzten Diskussion bereit stellen. Im deutschen Sprachraum ist das Interesse bisher noch nicht sehr groß. ... weiterlesen

Copaxone: Glatirameracetat-Wirkung entschlüsselt

Das seit Anfang des Jahrzehnts zugelassene MS-Medikament Copaxone mit dem Wirkstoff Glatirameracetat hat eine nachweisbare Wirkung als Basistherapie, nur konnte bisher niemand genau erklären, wieso es wirkt.
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CDP323: Phase II Studie beendet, Entwicklung abgebrochen

Neben den sich häufenden PML-Fällen unter Tysabri (siehe z.B. hier) muss Biogen Idec einen weiteren Rückschlag vermelden: Die gemeinsam mit der belgischen UCB entwickelte und als Hoffnungsträger in die Phase II Studie gegangene Substanz CDP323 (wir berichteten, Wikipedia) hat bei Abschluss der Studie keine signifikante Wirkung gezeigt, die Entwicklung wird abgebrochen.

Bradykinin-Rezeptor-1 (B1) verringert Entzündungsaktivität bei Multipler Sklerose im Tiermodell

Prof. Dr. Frauke ZippBerliner Forschern um Prof. Dr. Frauke Zipp (Foto) vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, von der Charité und dem NeuroCure Research Center haben einen neuen Hebel gefunden, der ähnlich wie das kürzlich berichtete Protein p57kip2 direkten Einfluss auf die Krankheitsaktivität und damit auf die MS-typischen Symptome zu nehmen scheint: der sogenannte Bradikinin-Rezeptor-1 (B1 bzw. Bdkrb1), der eine bedeutende Rolle bei der Steuerung von fehlgeleiteten T-Zellen spielt.
Weiterführende Links nach dem Klick. ... weiterlesen