Das Tysabri-Dilemma im SZ-Magazin (Update)
Aktueller Beitrag von Bastian Obermayer im SZ-Magazin der Süddeutschen Zeitung zur unlösbaren Frage, ob bei der Verwendung von Tysabri Segen oder Fluch überwiegen.
FAMPYRA wird im September 2011 in Deutschland auf den Markt gebracht und anschließend nach und nach in anderen Ländern Europas eingeführt.


Dieser Beitrag soll über die nächsten Tage meine Erfahrungen mit der Anwendung von Ampyra® dokumentieren, sowohl hinsichtlich eventueller Nebenwirkungen als auch hinsichtlich der beabsichtigten Wirkung, einer Verbesserung der Gehfähigkeit.
Brigitte-Blog, Blutdrucksenker bei MS und ein US-Amerikaner lässt sich waterboarden.
Der im Oktober bekannt gewordene (MS-Reporter berichtete) vierte PML-Fall seit der Wiederzulassung von Tysabri in den USA (2006), der nach 14 Tysabri-Infusionen diagnostiziert wurde, nun tödlich ausgegangen. Dies berichten verschiedene US-amerikanische Medien übereinstimmend.dass die Verdopplung der Dosis auf 40 mg keine Verbesserung der Rückfallrate bringt.Dies teilte das Unternehmen Teva heute mit.
Vor drei Wochen bereits erreichte uns die Nachricht, dass Forscher der Neuropathologie des Universitätsklinikums Freiburg und Mitarbeiter der Abteilung Immunologie am Paul-Ehrlich Institut in Langen aufklären konnten, wie Interferon 1b im menschlichen Körper funktioniert. Dieser Wirkstoff ist im seit den neunziger Jahren in Deutschland zugelassen Basistherapeutikum Betaferon (Betaseron) enthalten.
Ich habe nächste Woche meinen ersten Termin zur intrathekalen Cortison-Gabe. Was ich bisher Gutes darüber gehört habe, lässt mich hoffen, meine Gehfähigkeit zu verbessern. Allerdings habe ich von Nebenwirkungen wie Potenzproblemen und schlimmen Kopfschmerzen gehört. Ist da was dran oder ist das eher Panikmache?Wir rufen unsere geneigten LeserInnen auf, eigene Erfahrungen mit dieser Therapieform hier in den Kommentaren einzuwerfen.
Zum Marketing gehören außerdem nicht nur die klassischen Vertriebsaufwendungen, sondern beispielsweise auch Kosten für weitere Arzneimittelstudien nach der Zulassung. Zudem gibt es besondere Programme zur Unterstützung von Patienten und zur Beratung von Familienangehörigen - etwa durch die Ausbildung von speziellen Betaferon-Krankenschwestern und Kinderbücher über multiple Sklerose, damit Kinder verstehen, was mit ihren Eltern geschieht.Sind Betaferon-Krankenschwestern und Bilderbücher wirklich das, was PatientInnen von einem Pharma-Unternehmen erwarten?