Fampyra/Ampyra von EMA nicht befürwortet

Wie Kommentator HD gerade schreibt, hat die europäische Behörde EMA-CHMP eine Zulassung von Fampyra (europäischer Name)/Ampyra nicht befürwortet.

Begründung - Die Vorteile überwiegen nicht die Nebenwirkungen von Fampyra:
  • Schmerzen
  • Verwirrtheit
  • Sensibilitätsstörungen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • schlechte Auswirkungen auf das Gehen
(Manche dieser Nebenwirkungen waren eher angenehm und zweckmäßig, so der Eindruck der Testperson. Die Position "Schmerzen" hat sie genau gegenteilig, nämlich positiv, erfahren.)

Außerdem wird bemängelt, dass Langzeitergebnisse fehlen (wie auch?) und bestimmte Risikogruppen (Ältere, Herzkranke, Epilepsie-Patienten) nicht ausreichend beleuchtet wurden.

Sehr sehr schade, uns verhagelt dieses Votum richtig die Wochenendstimmung!
Patienten- und Arzneimittelsicherheit ist allerdings das Geschäft der EMA, daher darf man nicht gleich politische Gründe annehmen -- vielleicht hat sich der Einreicher nur dumm angestellt.

Kommentare


Diese angeblichen Nebenwirkungen können auch alle Symtome der MS sein und kommen auch bei den anderen MS Medikamenten in Frage. Will damit sagen, das diese Begründung als Ablehnung der Zulassung nicht akzeptiert werden darf. Aus meiner Sicht geht es dabei um die Marktanteile der Hersteller und wer von denen die besseren Verbindungen zur EMA hat oder man will den Preis etwas drücken. Wobei ich das mit dem Preis noch verstehen könnte, da die Pharmaindustrie bei neuen Medikamenten unverschämte Preise frei festlegt. Ich als MS Patient finde es nicht ok, wenn man solche Spielchen auf unseren Rücken austrägt.

#1 29. Januar 2011 (Antwort)

B.B.

Nun hat es doch eine eingeschränkte Empfehlung erhalten

http://www.myelounge.de/?p=1084

#2 21. Mai 2011 (Antwort)

Pippi

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