f5m: 5 Mio. australische $ für die Multiple Sklerose-Forschung

Sieht das nur so aus oder sind MS-Betroffene im englischsprachigen Ausland einfach umtriebiger?

Die "Foundation 5 Million" (f5m) versucht, 5 Mio. australische Dollar zusammen zu bekommen, um sie direkt in die MS-Forschung zu geben.
Parties sind gut für dich


Das Besondere daran:
Statt wie so oft Prominente einzuspannen, werden MS-Betroffene und ihre Angehörigen aufgerufen, selbst aktiv zu werden. Zum Beispiel, indem sie Parties organisieren und die Erlöse dem f5m-Projekt zufließen lassen.

Seit Ende 2006 wurden bereits über 900.000 $ gesammelt, bis Ende 2007 sollen die 5 Mio. $ erreicht werden (umgerechnet etwa 3 Mio. €) -- wobei die Darstellung im netten Bergbesteigungsbildchen reichlich optimistisch erscheint :-)
F5m wird gemanagt, koordiniert und betrieben von PwMS [People with Multiple Sclerosis] und Menschen aus der MS-Gemeinsamschaft, die wie du eine leidenschaftlichen Begierde nach Heilung haben.
Eine farbenfrohe Website, die freche NutzerInnen-Ansprache und die klare Zielsetzung machen die f5m für uns zum Sympathieprojekt der Woche. Statt zu jammern, einfach mal selbst aktiv werden und sich am Schopf aus dem Sumpf ziehen!
Deutschsprachiger MSler, und Ihr?

Mehr Neuigkeiten aus Australien zur MS demnächst hier auf diesem Kanal -- stay tuned!

Kommentare


Hallo,
die Idee von Foundation 5 Million, dass Privatpersonen, die etwas tun wollen, eine Party veranstalten ist gut.
Mir ist aber unklar, wieso diese vorwurfsvollen Fragen an "die deutschen" MSler ? Was ist denn da so anders als bei den sog. Global Dinner Partys, die auf Vorschlag der DMSG seit 2004 jährlich stattfinden ??
siehe Website vom DMSG-Bundesverband

#1 8. Dezember 2007 (Antwort)

rosi

Hallo, rosi!

Die vorwurfsvolle Frage an die deutschen MSler stellte ich, weil eine Party (mit Tanz und Lebensfreude) der MS viel mehr entspricht als ein gemeinsames Zusammensitzen und Bauch-füllen, finde ich. Kampfgeist statt Aussitzen.

Weiterhin erreicht man mit einer guten Party jede Menge Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, die sich normalerweise weniger für unangenehme Krankheitsthemen interessieren. Sitzen und Essen ist eher was für die Generation 50+ und meiner Meinung nach zu wenig aktiv, auch medial nur bedingt sexy.

Außerdem gefällt mir z.B. die Zementsack-Kampagne oder die Körper-als-Feind-Botschaft besser, da ich denke, dass sie eine große Aufmerksamkeit auch von Nicht-Betroffenen erzielen.

#1.1 11. Dezember 2007 (Antwort)

Achim

Hallo,
gut, verstanden.
Mir gefällt die Im-Kreis-Sitz-Methode besser, weil ich eigentlich nicht mehr stehen oder tanzen kann. Und eigentlich nur im Sitzen mich noch unterhalten kann. Ob´s dabei etwas zu essen gibt, ist mehr eine Sache der Tageszeit - ein Getränkt ist mir aber meistens lieber, denn Essen ist anstrengend, lenkt mich auch ab und macht mich müde...

#1.1.1 14. Dezember 2007 (Antwort)

rosi

P.S.
ich bin Anfang 40, aber leider halte ich größere Menschenansammlungen nur noch wenige Stunden aus, weil ich leider so ruhebedürftig bin, als wäre ich 80...
Klar - wenn man es hinkriegen kann, ist lebenslustiges feiern klasse ;-)

#2 14. Dezember 2007 (Antwort)

rosi

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