Malu Dreyer als Popstar

Bisher gab es nicht viel zu tun: Seit der geplanten Ernennung zur rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin sind praktisch ausschließlich positive Nachrichten mit Fokus auf die politische Arbeit von Malu Dreyer erschienen. Der befürchtete Absturz in der Medien-Beliebtheit blieb bisher aus, auch hämische Verweise auf ihre Multiple Sklerose-Erkrankung blieben zum Glück bisher aus. Inzwischen steht sie sogar in einer Reihe mit Medien-Promis wie Jürgen Klopp, Joachim Król oder Tim Bendzko: im Foto-Special der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel "Interview ohne Worte".
Authentische Schwarz-Weiß-Fotos, die ihrem Image als Everybody's Darling voll gerecht werden und Malu Dreyer als sympathische und ehrliche Person darstellen. Anders als im Begleittext geschrieben, wirkt Malu Dreyer aber in der Öffentlichkeit nicht so, als würde sie "an Multipler Sklerose leiden". Vielmehr können Wetten angenommen werden, wann sie von Kolleginnen und Kollegen aus der SPD als mögliche Kanzlerkandidatin 2017 ins Spiel gebracht wird.

Kommentare


Was für eine gruselige Versorgung, selbst Ministerpräsidentinnen worden nach dem unsäglichen Meyra-Leitfaden versorgt.

#1 18. August 2013 (Antwort)

Eva

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