MS: Kämpfen um jeden fröhlichen Tag

Der Berliner Tagesspiegel hat uns schon mehrfach beschäftigt, und auch der aktuellste Artikel "Kämpfen um jeden fröhlichen Tag" ist flott geschrieben und ordentlich recherchiert.
Ein Muss für "Neulinge" und unterhaltsam für alle, die sich mit der MS eingerichtet haben.

Paul Janositz beschreibt in der Ausgabe des Tagesspiegels vom 18.02.2008 das Leben zweier Berliner/innen mit Multipler Sklerose: Die 27-Jährige Susanne Hahn, die neben ihrer Arbeit am Flughafen auch noch Chansons singt und ein 35-Jähriger Journalist, der an einer Teriflunomid-Studie teilnimmt.
Erste Symptome wie Kribbeln im Bein und Gleichgewichtsstörungen seien schon zehn Jahre früher aufgetreten. An MS hätte er nicht im Traum gedacht. Bis der sportliche Mann eines Tages gar nicht mehr laufen konnte. Der Orthopäde überwies ihn zur MRT in die Charité. Erster Verdacht: „Querschnittslähmung“. Als er hörte, es sei „bloß“ MS, habe er sich gefreut, erzählt Markus Kern
Der relativ lange Artikel eignet sich auch sehr gut für Angehörige und Freunde, da er sich die Mühe macht, sowohl die Krankheit selbst als auch die Auswirkungen für die Betroffenen recht einfach und doch treffend zu beschreiben.
"Ich frage jetzt viel öfter, was wirklich zählt"
Dass dabei manches Detail auf der Strecke bleibt oder schon sehr nach "Story" klingt, wie der Umstand, dass Susanne Hahn und ihr Betreuer vom Sozialen Dienst ihres Arbeitgebers inzwischen ein Paar sind, ist zu verschmerzen. Schließlich ist es die Intentition, die zählt und die lautet in diesem Fall: Auch oder erst recht mit der Diagnose "Multiple Sklerose" lohnt es sich, um sein Glück zu kämpfen. Tag für Tag.

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