Interferon-1b (Betaferon)-Therapie früh zu beginnen hat nur begrenzten Nutzen

Die neuesten Zahlen der randomisierten BENEFIT-Placebo-Studie (BEtaferon in Newly Emerging multiple sclerosis For Initial Treatment) deuten darauf hin, dass es doch nicht so viel nutzt wie ursprünglich erhofft, auf die ersten MS-Symptome gleich mit einer Interferon-1b-Therapie zu reagieren.

Als Bayer (Schering) im Frühjahr erste Ergebnisse veröffentlichte, hörte sich das noch ganz anders an.
Zusammengefasst bedeutet dies nun, dass von 12 frühzeitig behandelten Patienten bei gerade mal einem Patient (= 8%) eine geringfügige klinische Verschlechterung zu verhindert werden konnte. "Der Umfang des Nutzens [fällt] zwar signifikant, klinisch jedoch klein [aus]."
Für weitere und ausführlichere Infos weisen wir auf die folgenden Links hin. (Danke an peter für den Tipp!)

Kommentare


Seien Sie die/der Erste, die/der einen Kommentar zu diesem Eintrag hinterlässt!


Kommentar schreiben