Verhindert Glucosamin-ähnliche Nahrungsergänzung den Krankheitsfortschritt bei Multiple Sklerose?

Ein heute veröffentlichtes Studienergebnis der University of California, Irvine/USA, lässt (nicht nur) Befürworter einer Ernährungsumstellung bei MS aufhorchen: Eine spezielle Form von Glucosamin mit der genauen Bezeichnung N-acetylglucosamine (GlcNAc) erzielte im Tierversuch erstaunliche Resultate bei Multiple Sklerose und Diabetes (Typ-1).
Doch wie genau soll das funktioneren?

We verstehen jetzt, wie diese Zucker-basierte Nahrungsergänzung verhindert, dass die T-Zellen den Körper angreifen, wodurch eine Stoffwechsel-Therapie zu einem vernünftigen Behandlungsansatz wird.
sagt Dr. Michael Demetriou von der UCI. Und weiter:
Aufregend an diesem Behandlungsansatz ist, dass es ein neuer Ansatz ist, auf die T-Zell-Funktion einzuwirken und dass es gut verfügbar und einfach anzuwenden ist.
Wie immer müssen diese Ergebnisse nun durch Studien an Menschen überprüft werden. Und es wäre nicht das erste Mal, dass deutlich werden könnte, dass sich gute Ergebnisse im EAE-Modell am Menschen nicht wiederholen lassen.

Also wieder mal: abwarten ...

Kommentare


Ich hätte mir einen sehr viel ausführlicheren Bericht dazu gewünscht. Die englischsprachigen artikeln kann ich nicht gut übersetzen.
Wer weis mehr darüber?
anke, Anna

#1 5. Juli 2007 (Antwort)

Anna Knein

Hallo, Anna!

Den AMSEL-Bericht dazu hast du aber gesehen, oder (letzter Link)?

/Achim

#1.1 5. Juli 2007 (Antwort)

Achim Schlemmer

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